Tiefenhydrophobierung — Schutz, der ins Material geht.

Ein Verfahren, das grobporige, kapillaraktive Oberflächen dauerhaft gegen eindringendes Wasser schützt — mit Silikonimprägnierung, die die Poren auskleidet statt sie zu verschließen.

Betonwand an einem Straßenbauwerk zur Hydrophobierung gegen eindringende Feuchtigkeit

Worum es geht

Wasser ist der häufigste Angreifer am Bauwerk.

Bei der Hydrophobierung werden grobporige, kapillarähnliche Oberflächen an Baugewerken gegen das Eindringen von Wasser geschützt. Der Wirkungsgrad reicht — je nach Oberfläche und Material — von einer deutlich verringerten Wasseraufnahme bis hin zur vollständigen Wasserabweisung.

Zur Versiegelung arbeiten wir mit einer Silikonimprägnierung. Ihr entscheidender Vorteil: Die Gesteinsporen werden nur ausgekleidet, nicht verschlossen. So bleibt trotz stark verringerter Wasseraufnahme die natürliche Wasserdampfdiffusion erhalten — das Bauwerk kann weiterhin „atmen“.

Typische Herausforderungen

Wann eine Hydrophobierung schützt.

Frostschäden

Eindringendes Wasser gefriert, dehnt sich aus und sprengt das Material. Weniger Wasseraufnahme bedeutet weniger Abplatzungen und Risse.

Salz- & Schadstoffbelastung

Taumittel und gelöste Salze dringen mit dem Wasser ein und schädigen die Substanz — besonders an Verkehrs- und Infrastrukturbauten.

Algen, Moos, Verschmutzung

Feuchte Oberflächen begünstigen Bewuchs. Eine trockene Fläche bleibt länger sauber und werthaltig.

So wirkt das Verfahren

Auskleiden statt verschließen.

Der Unterschied zu filmbildenden Beschichtungen: Die Silikonimprägnierung wirkt in der Tiefe des Baustoffs, nicht nur an der Oberfläche.

Eindringen

Das Imprägniermittel zieht bis zu rund 11–12 mm tief in den mineralischen Baustoff ein — dorthin, wo Wasser sonst Schaden anrichtet.

Auskleiden

Die Porenwände werden hydrophob ausgekleidet. Wasser perlt ab, kann aber als Dampf weiterhin entweichen.

Schützen

Die Wasseraufnahme sinkt um bis zu 95 %. Frost, Salze und Schmutz verlieren ihren Hauptangriffsweg — die Lebensdauer steigt.

Diffusionsoffen — und genau das ist entscheidend.

Eine Hydrophobierung, die die Poren verschließt, kann Feuchtigkeit im Bauteil einsperren und langfristig neue Schäden verursachen. Unsere Silikonimprägnierung vermeidet das gezielt.

Diffusionsoffen · frostschützend · werterhaltend seit 1998

Passende Systeme

Produkte für die Hydrophobierung.

Aufeinander abgestimmt für mineralische Baustoffe und stark bewitterte Flächen.

Tiefenhydrophobierung

AGS Protector P Innovation – permanentes Anti-Graffiti-Schutzsystem

Silikonbasiert, bis zu 12 mm Eindringtiefe – für Beton, Klinker und Naturstein

AGS Protector P Innovation – permanentes Anti-Graffiti-Schutzsystem

Effektiver Farbschutz, der sich mit vorbeugender Werterhaltung verbinden lässt

Häufige Fragen und Antworten zur Hydrophobierung

Welche Vorteile bietet eine Tiefenhydrophobierung?

Unsere Tiefenhydrophobierungen reduzieren die Wasseraufnahme um bis zu 95 %, dringen bis zu 12 mm tief in mineralische Baustoffe ein und schützen wirksam vor Frostschäden, Abplatzungen, Salzbelastungen, Algen und Schmutz. Dabei bleiben sie vollständig diffusionsoffen und verlängern die Lebensdauer der Bauwerke bei deutlich reduzierten Instandhaltungskosten.

Besonders mineralische, grobporige Baustoffe profitieren — Beton, Klinker, Ziegel und Naturstein. Gerade stark poröse Oberflächen zeigen den größten Effekt. Eine Vor-Ort-Analyse klärt Eignung und exakten Verbrauch.

Nein. Da die Silikonimprägnierung in die Poren einzieht und keinen Oberflächenfilm bildet, bleibt das Erscheinungsbild weitgehend unverändert — es entsteht kein glänzender Film wie bei filmbildenden Systemen.

Die benötigte Menge hängt von Material, Porosität und Oberflächenstruktur ab. Orientierungswerte: Metall & glatte Untergründe 100–150 ml/m², Beton, Klinker und Ziegel 150–250 ml/m². Eine Vor-Ort-Analyse liefert exakte Verbrauchswerte.

Bauwerk langfristig schützen?

Wir analysieren Untergrund und Bewitterung vor Ort und empfehlen das passende Hydrophobierungssystem.

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